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Eine neue Wohnung bedeutet häufig, dass nicht nur der Lebensstandard sondern auch die Kosten steigen. Dabei bietet schon der Umzug einige Möglichkeiten, wie die Kosten gesenkt werden können.

Spar-Tipp 1 – Vorbereitung ist alles

Viele Kostentreiber können schon früh durch entsprechende Vorbereitung erkannt werden. Das Teuerste an einem Umzug ist zumeist die Bezahlung des Umzugsunternehmens. Um nicht den teuersten Tarif und das teuerste Unternehmen zu wählen, ist es sinnvoll, Online-Portale für einen kostenlosen Vergleich zu nutzen. 

Außerdem ist zu empfehlen, den Umfang des Umzugs zu überprüfen, denn je größer der Umzug, desto höher die Kosten. Ein Ausmisten der alten Sachen kann dabei sogar zu einem günstigeren Tarif führen.

Der Tarif einer Umzugsfirma ist indes nicht nur abhängig vom Umfang, sondern zumeist auch vom Zeitpunkt. Wem es möglich ist, der sollte versuchen unter der Woche und möglichst nicht am Monatsende umzuziehen, da die meisten Umzüge zum Monatswechsel stattfinden.

Spar-Tipp 2 – Es muss nicht immer eine Firma machen

Ist Ihnen eine Umzugsfirma einfach zu teuer? Dann können ihre Freunde die Lösung des Problems sein. Diese helfenden Hände sind die Günstigsten und sorgen zudem für einen angenehmeren Umzug. Oft können sie einen Umzugswagen kostenlos zur Verfügung stellen und beim Abbau der Schränke zur Hand gehen.

Auch die Umzugskartons müssen nicht direkt gekauft werden. Bereits benutzte Kartons sind häufig noch stabil genug und können wiederverwendet werden. Wer keine mehr auf Vorrat hat, dem können Freunde sicherlich mit ein paar Kartons aushelfen. Sogar Bananenkarton können kostenlos genutzt werden und stellen eine gute Alternative dar. Diese erhält man kostenlos aus dem Einzelhandel.

Spar-Tipp 3 – Rechte kennen

Auch wenn nicht in jedem von uns ein Jurist steckt, so können Gesetze Sparpotential aufdecken. Als erstes sollte man seinen alten Mietvertrag kennen, um zu wissen, was denn genau beim Auszug zu tun ist. Arbeiten, die nicht vom Mieter übernommen werden müssen, werden oft genug aufgrund fehlenden Wissens vom Mieter trotzdem übernommen und treiben die Kosten in die Höhe. Der örtliche Mieterverein kann da ebenfalls für Aufklärung sorgen.

Weiterhin zu beachten ist, dass Umzugskosten teilweise steuerlich abgesetzt werden können. Aufwendungen bei sowohl beruflichem als auch privatem Wohnungswechsel können als Werbekosten bzw. haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Weitere Informationen dazu liefert der Steuerberater sicherlich gerne.