Alternativen zu Mineralwasser
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Wasser ist der Quell des Lebens. Experten raten, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Insbesondere wenn man in einer Wohnung ohne Aufzug lebt, kann es aber lästig sein, die vielen Wasserkisten die Treppen hochzuschleppen. Wir zeigen Ihnen deshalb Alternativen zu Mineralwässern aus dem Supermarkt.

Die Lösung für alle, die das Kisten schleppen leid sind, sieht denkbar einfach aus. Das Trinkwasser, das hierzulande aus der heimischen Leitung kommt, hat seinen Namen verdient und lässt sich ohne Bedenken konsumieren. Bleibt nur noch das Problem mit dem Transport.

Zu Hause

Für Ihre Wohnung empfehlen wir die Anschaffung einer schönen Glaskaraffe oder eines anderen Behältnisses, aus dem Sie das Wasser ausschenken können. Dann müssen Sie nicht für jedes Wasserglas zurück zum Hahn laufen. Für heiße Tage empfiehlt sich auch die Anschaffung einer Flasche mit integriertem Eis-Pack, mit dem sich das Wasser kühl halten lässt.

Unterwegs

Wenn Sie unterwegs Wasser von zu Hause trinken wollen, haben Sie die Qual der Wahl aus einem schier unendlichen Angebot von tragbaren Wasserflaschen. Achten Sie darauf, dass diese dicht halten, damit sie auch in der Handtasche transportierbar sind. Viele Geschäfte bieten mittlerweile auch das kostenfreie Nachfüllen von mitgebrachten Wasserflaschen an.

Umweltschutz

Leitungswasser ist nicht nur viel kostengünstiger als Mineralwasser aus dem Laden. Wenn sie auf letzteres verzichten, können Sie auch einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn Trinkwasser kommt immer aus lokalen Quellen und muss nicht per LKW oder gar Containerschiff von weit entfernten Quellorten in den Supermarkt transportiert werden. Positiv für die Umwelt ist auch der Wegfall der Ein- und Mehrwegplastikflaschen, die ebenfalls aufwändig transportiert und recycelt werden müssen.

Wenn Sie gerne gesprudeltes Wasser trinken

Natürlich, gewöhnliches Leitungswasser sprudelt nicht. Aber auch für die, die es gerne prickelnd mögen, gibt es mehrere Lösungen. Die wohl bekannteste ist ein Wassersprudler. Sie füllen einfach ihr Leitungswasser von zu Hause in eine Flasche und geben diese in das Sprudelgerät, dass es mit der notwendigen Kohlensäure versetzt. Nachfüllpatronen und die Geräte sind im Einzelhandel zu beziehen.

Sollten Sie auf Dauer auch einen anderen Geschmack wünschen, gibt es von einigen Anbietern von Wassersprudlern auch Geschmackszusätze, die Sie dem Wasser beifügen können.

Auch die Spüle kann Hightech

Für alle, denen diese Methode zu aufwändig ist, gibt es auch eine moderne Hightech-Variante. Immer mehr Armaturenhersteller bieten mittlerweile Wasserhähne an, die gekühltes und gesprudeltes Wasser ausgeben. Möglich wird dies durch einen Unterbau, der unter dem Spülbecken installiert wird. Neben einem Stromanschluss müssen dem Kasten noch Patronen für die Versorgung mit Kohlensäure beigefügt werden. Auf Knopfdruck liefert die sich darüber befindliche Armatur dann nicht nur normales Leitungswasser, sondern auch gekühlten Sprudel. Dann müssen Sie nur noch ihre Wasserkaraffe oder -flasche darunter halten und können direkt genießen. Einige Geräte dieser Art gibt es mittlerweile auch mit Durchlauferhitzer, sodass auf Wunsch direkt kochendes Wasser geliefert werden kann. Das kommt allen Teefreunden zu Gute.

Egal, ob Sie Geld sparen, die Umwelt schonen oder keine Kisten tragen möchten: Dank dieser vielfältigen Alternativen können Sie ganz einfach auf den Genuss von Trinkwasser umsteigen.