Zoom auf Saarburg: Die Trümpfe von Saarburg
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Mit knapp über 7000 Einwohnern ist Saarburg hinter Konz und Schweich die drittgrößte Stadt im Landkreis Trier-Saarburg und dank Wasserfall, Burganlage und historischem Stadtkern womöglich eines der schönsten Städtchen am Rande des Saar-Hunsrück Nationalparkes.

Grüne Insel mit Gemütlichkeit

Dank der Nähe zum Nationalpark ist das romantische Saarburg eine besonders grüne Kleinstadt mit unverkennbar französischem Einfluss. Der erholsame Hauch, der von Hochwald, Erbeskopf, dem Losheimer Stausee und den Weinbergen an der Saar hierhin strömt, trifft auf französisches „savoir vivre“. Eine reichhaltige Gastronomie mit Cafes, Bistros und Restaurants prägen das Stadtbild, ebenso wie die Saarburg selbst. Die Burgruine der mittelalterlichen Höhenburg thront über dem entschleunigten Flusslauf der Saar sowie der Altstadt und blickte wie die Stadt auf eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückgeht.

Unbeständige Historie

Insbesondere die beinahe ständig wechselnden Besitzverhältnisse zwischen dem Erzstift Trier, den Grafen von Luxemburg, den Habsburgern, verschiedenen Markgrafen und Ludwig XIV sind typisch für die Stadt aber auch die Grenzregion zwischen Deutschland und Frankreich. Entsprechend ist die Wirtschaft überwiegend mittelständisch mit Unternehmen aus dem Bereich des Tourismus, der Gastronomie und – natürlich! – dem Weinbau geprägt. Alteingesessene Großunternehmen der Industrie, denen die Region von der Geschichte her zu unbeständig war, sucht man indes vergebens, was der Umwelt zweifellos zu Gute kommt.

Lebensfreude trifft Lebensqualität

Und dennoch, die Lebensqualität ist außerordentlich: Ein wenig abgelegen im Dreiländereck, aber über Bundesstraßen an die wichtigsten Verkehrswege angeschlossen, verfügt Saarburg direkt und indirekt über eine attraktive Einzelhandelsstruktur, Bildungs- und Kultureinrichtungen. Saarburg ist aber auch Ärztestadt und mit dem renommierten Kreiskrankenhaus medizinisch bestens versorgt. Als „Klein Venedig“ sind Buttermarkt, Stadtkern mit Wasserfall, die Unterstadt, die kleinen Gassen, Brücken, Geschäfte und Cafés – zumindest unter den Einheimischen – bekannt. Ein Eindruck, den auch die bunten Fischer- und Schifferhäuser erzeugen und der lange im Gedächtnis bleibt.

Eine musikalische Stadt

Passend zum savoir-vivre bietet Saarburg ein reichhaltiges Musikprogramm. Diese umfasst Open-Air Konzert, welche traditionell mittwochs stattfinden, aber auch Serenaden mit internationalen Studenten klassischer Musik. An Markttagen treten Musikgruppen auf, die Tradition der Musikvereine und Chöre ist lebendig und auch zahlreiche Musik-Events wie etwa in der Kulturgießerei und der Stadthalle beweisen: Saarburg steht niemals still.

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